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Der Gottesplan ist pure Liebe, der Seelenplan der Weg dorthin, das Schicksal der Wegweiser.

Zwischen Himmel und Inkarnation

Für ein neues Erdenleben legt eine Seele im Himmel, zusammen mit ihrem Schutzengel, ihren Seelenplan für eine neue Inkarnation fest. Sie befindet sich in einer Art Zwischenleben, im tibetischen Buddhismus bezeichnet
man diesen Zustand oder diesen „Raum“ zwischen Himmel und neuer Inkarnation als „Bardo“. Die Seele erkennt das Davor und das Danach. Sie kann aus allen vergangenen Leben diejenigen Szenen abrufen und erkennen, wo ungelöste, also nicht losgelassene Emotionen noch der Aufarbeitung bedürfen. Über die Resonanz ihrer Seelenschwingung, also der Verstrickung nicht gelöster Emotionen, fühlt sie sich dann zu entsprechenden Lebensaufgaben, Eltern, Kultur etc. hingezogen. Der Seelenplan ist eine erweiterte Schwingung
der Seele, welcher die in dieser Inkarnation vorgenommenen zu kultivierenden Seelenqualitäten beinhaltet und der sich wie ein roter Faden durch unser Leben zieht. Dieser „rote Faden“ ist dann der vorgenommene Weg, um sich immer mehr in der Liebe zu erfahren und verstärkt über sie wahrzunehmen und sich mehr und mehr zur Resonanzlosigkeit und All-Liebe hin zu entwickeln. Je mehr der Mensch nach diesem Plan agiert, umso glücklicher, erfolgreicher und auch gesünder wird er sein. Folgt er dagegen seinem Herzensruf, seiner Intuition und seinem Seelenruf nicht, so handelt er vornehmlich aus seinem Intellekt und aus seinen Prägungen und somit aus einer unbewussten, oft auch negativ geprägten, Resonanz heraus und kommt vom einst vorgenommenen Plan mehr oder weniger ab.

Bewusstheit und Urvertrauen

Viele eintretende Ereignisse sind im Seelenplan angelegt, die meisten jedoch entwickeln sich aus der momentanen Resonanz unseres vorherrschenden Gedankengutes heraus, denn jeder Gedanke ist ein Baustein am werdenden Schicksal und das, was wir heute denken, werden wir morgen sein. Es sind die vorherrschenden Gedanken, die über unsere Resonanz die Schicksalsfäden spinnen. Es handelt sich dabei überwiegend um das unbewusst vorhandene Gedankengut. Deshalb sollen wir achtsam mit unseren Gedanken umgehen, um zu erkennen was in uns denkt und uns unbewusst steuert. Wir sollten mit Bewusstheit und Urvertrauen, mit tiefen Glauben an Gott und die Schöpfung durch das Leben gehen und Tugenden wie Liebe, Güte, Verständnis, Mitgefühl u.v.m. kultivieren. Je liebevoller und lichtvoller wir in unserem Herzen sind, desto reiner, lichtvoller, liebevoller sind wir in unseren Gedanken und Taten. Die reine Liebe ist göttlich und befindet sich außerhalb der
Resonanz und in reiner All-Liebe kann sich unser Schicksal zum Guten wenden.

Liebevolles Denken und Handeln

Je mehr wir den Seelenplan leben und je liebevoller, lichtvoller, herzlicher und resonanzloser wir in unserem Denken und Handeln sind, desto stärker wird ein lichtvoller Weg sich gestalten. Die lichtvolle geistige Welt bemüht sich aus ihrer himmlischen Dimension heraus jeden Menschen so zu führen, dass er seinem ursprünglich vorgenommenen Weg folgen kann. Dies geschieht über die Emotion auf der Herzensebene, da es in der geistigen Welt keine phonetische Sprache gibt. So ist es verständlich, dass stark rationell orientierte, materiegläubige Menschen, die keinen Kontakt zu ihrer geistigen Führung herstellen können, die geistigen Welten, somit auch Gott und seine Engel ablehnen und auch Schwierigkeiten damit haben, an eine unsterbliche Seele und ein Fortbestehen nach dem irdischen Tod zu glauben. Je mehr ein Mensch von seinem Intellekt dominiert wird, was meist parallel seine Gefühlswelt minimiert, umso stärker glaubt er nur an das Messbare und Wägbare der Materie. Er wird „wissenschaftsgläubig“, da die moderne Wissenschaft überwiegend aus Forschungen, Versuchen und Betrachtungen innerhalb der Materie besteht, die intellektuell nach den zurzeit gültigen wissenschaftlichen Gesetzen interpretiert werden. Oft kritisieren solche Menschen und lehnen ab, was sie dann nicht verstehen können.

In Richtung der All-Liebe

Der Mensch als geistiges Wesen kann also über seine emotionalen Herzensqualitäten mit den geistigen Sphären in Kontakt stehen. Vertraut er seiner geistigen Führung, so wird er in der Lage sein, stets die für ihn richtigen Entscheidungen zu treffen und kann seine vorgenommenen Lebensaufgaben ausleben, seine emotionalen Verstrickungen erlösen und diese Inkarnation für einen großen Entwicklungsschritt in Richtung der All-Liebe nutzen.

Das göttliche SELBST

Nehmen wir uns ganz an und spüren Liebe und Frieden in uns. Wenn wir einfach wir selbst sind, dann sind wir im Seelenplan. Wir kommen aus dem Bedürfnis nach Liebe auf die Erde, nicht aus Karma, Pech oder anderen Gründen. Es gibt keine Erbsünde und keine zu tragende Bürde. Wir müssen auch keine Schuld abtragen, sondern die Resonanz auf alte Belastungen erlösen, dann erlöst sich das Schicksal. Der Seelenplan hat das Ziel der Resonanzlosigkeit, Akzeptanz und der reinen tiefen Liebe. Er enthält selbstverständlich viele freudige Ereignisse und auch materielle Freuden dürfen dazu gehören. Er enthält Freiheit durch den freien Willen und Liebe auf allen Ebenen. Das Wesen des Lichtes ist reinste Liebe, die Essenz der Liebe bist du selbst – das göttliche SELBST. Viele Menschen sehnen sich danach, endlich ins Paradies aufzusteigen und nicht mehr wiedergeboren zu werden. Immer wieder bekomme ich die Frage gestellt: Wann ist es endlich zu Ende? Ich antworte dann: Es ist dann zu Ende, wenn du dieses Bedürfnis, dass es zu Ende ist, nicht mehr hast. Das bedeutet, wenn du in dem, was ist, in Einheit bist und nicht mehr im Geringsten zweigeteilt.

Jana Haas

 

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